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Osteuropäische Schäferhunde in Deutschland
Was ist das dysplasie(HD) Hüftgelenkdysplasie (HD) - Krankhafte Veränderung der Hüfte (Häufigste Form der Gelenkerkrankungen beim Hund)
Die
Hüftgelenksdysplasie ist die häufigste Skelettentwicklungsstörung beim
Hund. Betroffen sind Hunde aller Rassen, allerdings sind die
mittelgroßen und großen Rassen deutlich vermehrt betroffen. Die HD ist
eine multifaktorielle Erkrankung, bei der sowohl das Erbgut, als auch
Umwelteinflüsse, wie z.B. Ernährung und Haltung, zu der fehlerhaften
Skelettentwicklung führen.
Trotz großer zuchthygienischer
Bemühungen konnte die Erkrankung bisher nicht wesentlich eingeschränkt
werden. Das Hüftgelenk wird gebildet durch den kugeligen
Oberschenkelkopf und die Gelenkpfanne des Beckenknochens, wobei Kugel
und Pfanne im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos ineinander passen
müssen. Eine zu flache oder ungenügend ausgebildete Pfanne oder ein
deformierter oder falsch gewinkelter Oberschenkelkopf führen jedoch
dazu, dass sich die Kugel nicht in einer sie fest umschließenden Schale
bewegt, sondern in einer viel zu großen Mulde mit viel zu viel
Bewegungsspielraum umherrutscht. Diese Fehlentwicklung des Hüftgelenks
führt nun dazu, dass der Oberschenkelkopf im Wachstumsalter subluxiert
oder luxiert. Durch die Fehlbelastung kommt es zu degenerative
Veränderungen am Gelenkknorpel. Außerdem können Kapsel-entzündungen und
Knochenwucherungen entstehen, so dass sich das Leiden zunehmend
verstärkt. Tiere im Alter von 5 - 10 Monaten zeigen plötzlich ein- oder
beidseitige Beschwerden und Bewegungsunlust. Sie haben Schwierigkeiten
beim Aufstehen und gehen immer wieder lahm, besonders nach Bewegung. |
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| Oft hilft bei den Folgen von Skelettentwicklungsstörungen nur die OP - deshalb unbedingt vorbeugen, so gut es geht! |
Bei
älteren Hunden ist das Krankheitsbild vor allem durch die schmerzhafte,
fortschreitende Sekundärarthrose (so genannte Coxarthrose) geprägt.
Eine deutliche Atrophie der Becken- und Oberschenkelmuskulatur wird
feststellbar. Zur Diagnose-sicherung dient die Röntgenuntersuchung, die
in Narkose durchgeführt werden sollte. Die Therapie ist abhängig vom
Alter des Tieres, den Beschwerden und den röntgenologisch
nachgewiesenen Veränderungen. Konservative (moderne schmerz- und
entzündungshemmende Mittel, Physiotherapie, Akupunktur) und
verschiedene operative Verfahren (Pektinektomie, Femurkopfresektion,
gelenkerhaltende Korrekturosteotomien, künstliches Hüftgelenk) können
angewandt werden.
Der chirurgische Eingriff empfiehlt sich bei
Patienten, bei denen die Schmerzen durch konservative Maßnahmen nicht
dauerhaft oder nicht befriedigend behoben werden können. |
| Klinische Symptome variieren mit dem Alter: |
- [Geben Sie hier den Text ein]
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- Jünger als 3 Monate:
Eventuell ohne Symptome, aber der betroffene Welpe wirkt extrem tollpatschig aufgrund der Instabilität der Hüfte.
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- 3 - 18 Monate:
Bei
einigen Fällen können Symptome ausbleiben, aber bei vielen jungen
Hunden verursachen Hüftschmerzen Lahmheit und eine Laufunwilligkeit.
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- Mittleres bis hohes Alter:
Eventuell
tritt eine Arthritis in der Hüfte auf und der Hund benötigt eine
medizinische Behandlung oder einen operativen Eingriff.
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Die gesunde Hüfte Die gesunde Hüfte ist ein Gelenkkopf und eine Gelenkpfanne. Das Gelenk muss, für eine ausreichende Stabilität, genau ineinander passen und sanft rotieren können |
1. Der Kopf des Femur (Gelenkkopf) ist groß, rund und glatt 2. Der Hals des Femur ist deutlich ausgeprägt und hat glatte Ränder 3. Die Ränder des Acetabulum (Gelenkpfanne) sind glatt 4. Das Acetabulum ist tief und umschließt mehr als 50% des Femur Kopfes 5. Der Kopf des Femur passt formgenau in die Acetabulum |
Auswirkungen der Hüftgelenkdysplasie Hierbei
ist die Gelenkpfanne (Acetabulum) oftmals zu flach und der Gelenkkopf
(Kopf des Femur) ist zu klein und missgebildet. Diese Missbildung kann
zur Gelenkinstabilität führen, die eine schmerzhafte Lahmheit für ein
ganzes Leben verursacht.
HD-Häufigkeit bei großen Hunderassen: |
- [Geben Sie hier den Text ein]
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- 0 - 20%:
Siberian Husky, Collie (Bearded/Rough), Belg. Schäferhund
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- 21 - 40%:
Dalmatiner, Hovawart, Border Collie, Eurasier, Airedale Terrier, Leonberger, Bouvier, Dogge
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- 41 - 60%:
Riesen
Schnauzer, Großpudel, Bobtail, Labrador, Berner Sennenhund, Briard,
Irish Setter, Golden Retriever, Neufundländer, Deutscher Schäferhund,
Boxer
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- 41 - 60%:
Riesen
Schnauzer, Großpudel, Bobtail, Labrador, Berner Sennenhund, Briard,
Irish Setter, Golden Retriever, Neufundländer, Deutscher Schäferhund,
Boxer
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